37Grad in Beijing

Beijing 00.50Uhr Ortszeit

Wir haben unseren zweiten Tag in Beijing hinter uns und sind schwer begeistert von der Stadt. Wir haben ja mit dem totalen Chaos, Menschenmassen, 9 million bicycles und Smog gerechnet und wurden total positiv überrascht. Alles ist sehr sauber, die Chinesen laufen alle in Reih und Glied ganz brav, keiner drängelt beim Einsteigen in die Bahn, alles ist super organisiert, auch wenn kein Mensch Englisch spricht. Wir reden immer Englisch mit den Leuten und die antworten in Mandarin und komischerweise versteht man sich trotzdem. Naja, nicht immer. Gestern sind wir sind schon bei der Verbotenen Stadt gewesen, über den Platz des Himmlischen Friedens spaziert und haben unsere erste waschechte Pekingente gegessen…langsam sind wir angekommen.

chongwen1

Nach einer langen Nacht auf brettharten Matratzen in unserem Hostel haben wir den Tag heute mit dem Besuch des Lama Temple, einer riesigen Anlage aus buddhistischen Gebetshäusern begonnen. Durch die Tore hindurch kam uns schon der gewohnte Geruch von Räucherstäbchen entgegen und wir hatten das Gefühl, wieder in Sikkim zu sein.

Lama Temple

Danach ging es zum Treffpunkt Nanluoguxiang, um Fenja zu treffen. Fenja ist die Tochter einer Freundin aus Hamburg, die bereits seit Längerem in Beijing lebt und uns ein bißchen ihr Viertel gezeigt hat.

Fenja&Floh

Nanluoguxiang ist so ein bißchen schanzenmäßig (Schanzenviertel in HH) angehaucht, viele nette Restaurants, Bars und schnuckelige Lädchen, wo man unnützen Krimskrams zu Spottpreisen erstehen kann. Leider ist es beim Gewicht unserer Backpacks nicht bei den gewünschten 12-14kg geblieben, darum können wir uns auch nicht wie gewohnt dem Shoppingwahn hingeben…was einem bei den Preisen nicht leicht fällt. Auch vieles andere ist super günstig hier. Metrofahren kostet umgerechnet ca. 20Cent, Busfahren 10Cent, Wasser 8Cent und sogar eine riesen Packung Schokocroissons kostet nur 25Cent. Dafür war das Erdinger Hefeweizen im Tibet Cafe teurer als auf der Schanze, naja, das war irgendwie zu erwarten. Dafür gab es dann im Tibet Cafe heute abend auch ganz traditionell Momos (=gefüllte tibetische Teigtaschen). An der beijinger Binnen- und Aussenalster sind wir heute auch schon gewesen, die Ähnlichkeit ist verblüffend, nur dass es weit und breit keine Segler gibt. Stattdessen haben wir uns mit einer Riksha um die Alster (Qian Hai und Houhai Beiyan) karren lassen und die langsam zum Abend hin sinkenden Temperaturen genossen.

alster

Wir haben momentan Schwierigkeiten, die neuen Bilder auf Flickr hochzuladen. Hoffentlich wird sich das Problem in den nächsten Tagen lösen. Dann bekommt Ihr einen ersten Eindruck von Beijing.

Liebe Grüsse in die Heimat!!!

3 thoughts on “37Grad in Beijing

  1. Hallo Ihr beiden, Ihr seid ja wirklich fleissig mit dem Schreiben-wo nehmt Ihr die Zeit her? Um die 37 Grad in Peking beneide ich Euch nicht, aber sonst doch sehr! Bin gespannt auf alles Neue! Papa.

  2. Na ihr beiden,
    Houhai ist super, habt ihr den Starbucks gesehen?^^
    Ihr müsst unbedingt noch diesen Mandarinfisch essen!
    LGT

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